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Aktuell

Arbeitsprogramm des VDNW für 2016 (Kurzversion)

Wir stellen mit vorsichtigem Optimismus fest, dass durch die Umfrage des VDNW im Jahr 2013 und die daran anschliessende Diskussion der Ergebnisse einiges in Bewegung gekommen ist an der PH FHNW. Diese Dynamik muss nun überführt werden in konkrete Massnahmen, die mithelfen, Arbeitsbedingungen, Klima und Kultur an dieser Hochschule weiter zu verbessern.

_Wir fordern deutliche und wirksame Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsklimas an der PH FHNW.

_Wir fordern eine generelle Einschränkung der befristeten Verträge an der PH FHNW sowie eine schnellere Umwandlung der befristeten in unbefristete Verträge.

_Im Bereich der Ausbildung fordern wir eine Rückbesinnung der PH FHNW auf ihr Kerngeschäft der praxisorientierten Lehre. Insbesondere müssen die entsprechenden Erkenntnisse aus den Zufriedenheitsbefragungen der Mitwirkungskommission 2007, des VDNW 2013, der FHNW 2011 und 2014 sowie die zahlreichen Empfehlungen des Fachhochschulrat-Ausschusses (Bericht Kommission Signer) in zielgerichtete und wirksame Massnahmen zur Verbesserung der Ausbildung und der Arbeitsbedingungen umgesetzt werden.

_Wir fordern eine echte Partizipation der Mitarbeitenden in allen Bereichen.

_Wir fordern die umgehende Schaffung einer unabhängigen Ombudsstelle an der FHNW, wie es 93 Prozent der Antwortenden in der Zufriedenheitsbefragung 2013 des VDNW verlangt haben.

 

Arbeitsprogramm (vollständige Version Download PDF)

 

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Gesundheitsschutz

Wichtig zu wissen: Der GAV FHNW hält unter seinen Grundsätzen auch Folgendes fest (S. 19):


2.2   Gesundheitsschutz

Die FHNW trifft zum Schutze der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und zur Verhütung von Berufsunfällen und -krankheiten alle Massnahmen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik möglich und den betrieblichen Verhältnissen angemessen sind.


Nehmen Sie bitte mit einer gewerkschaftlichen Vertretung Kontakt auf, wenn in Ihrem Arbeitsumfeld gegen diesen Grundsatz verstossen wird.

 

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Kürzung Teampauschale / Streichung WiMi-Differenz / Pensenplanung

Der VDNW erhebt Einspruch gegen die Kürzung der Teampauschale und die Streichung der WiMi-Differenz. Der VDNW ist dezidiert der Meinung, dass Budgetierungsfehler der PH-Leitung nicht durch Sparmassnahmen auf dem Buckel der Mitarbeitenden „gelöst“ werden dürfen. Gemeinsam mit anderen Verbänden hat der VDNW deshalb in der Verhandlungskommission (GAV-Organ der Arbeitnehmerseite) einen Antrag an die GAVKO (paritätische Kommission von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite) angeregt, mit dem die Rechtmässigkeit der Kürzung der Teampauschale sowie der Streichung der „WiMi-Differenz“ im Honorarauftrag überprüft werden soll.

Ein weiterer Missstand betrifft die Tatsache, dass Mitarbeitende ihr definitives Arbeitsportfolio bzw. die konkrete Pensenplanung zum Teil sehr spät, im Extremfall erst nach Semesterbeginn erhalten. Auch dazu wurde in der Verhandlungskommission ein Antrag an die GAVKO eingereicht mit der Forderung, dass an der PH FHNW die individuellen Pensenplanungen rechtzeitig kommuniziert und während des Studienjahres nur in gegenseitigem Einvernehmen verändert werden.

 

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Anrechnung der Reisezeiten: Stimmt die neue Regelung für Sie?

Nach vierjährigen zähen Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite wurde im vergangenen Jahr endlich ein erster Kompromiss zur Anrechnung der Reisezeiten innerhalb der Flächenhochschule PH FHNW erreicht. Der VDNW begrüsst die neue Regelung als einen ersten Schritt. Verschiedene Rückmeldungen zeigen nun, dass die Spannen dieser Regelung zum Teil zu weit und zu willkürlich gesetzt sind, sodass berechtigte Entschädigungsansprüche von Mitarbeitenden durch die Maschen fallen können. Um ein breiteres und objektivierbares Bild zu erhalten, bitten wir alle Mitarbeitenden zu prüfen, ob die bestehende Regelung ihre Reisetätigkeit in Erfüllung ihres Berufsauftrags genügend entschädigt oder nicht. Bitte nehmen Sie im negativen Fall mit uns Kontakt auf. Wir werden uns auf der Grundlage dieser konkreten Materialien für weitere Verbesserungen einsetzen.

 

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Der VDNW fordert: Wirksame Massnahmen gegen die andauernde Arbeitsüberlastung sowie das Erstellen einer differenzierten Krankheitsfallstatistik

Die seit Jahren andauernde Arbeitsüberlastung der Mitarbeitenden an der PH FHNW muss endlich mit wirksamen Massnahmen schnell und spürbar abgebaut werden. Diese Überbelastung wurde bereits in der MOM-Befragung 2007, in den FHNW-Umfragen 2011 und 2014 sowie in der VDNW-Umfrage 2013 festgestellt und ist durch diese lange Dauer klar gesundheitsgefährdend. Ohne das Ergreifen geeigneter Massnahmen verstösst die Arbeitgeberin deshalb auch gegen den im GAV festgehaltenen Grundsatz des Gesundheitsschutzes für ihre Mitarbeitenden (Art. 2.2, S. 19).

Weil nach all den Jahren in vielen Bereichen der PH FHNW noch immer kein wesentlicher Abbau dieser Arbeitsüberlastung feststellbar ist, wird der VDNW in der Verhandlungskommission einen entsprechenden Antrag zuhanden der GAVKO stellen mit der Forderung, umgehend wirksame Massnahmen zum Abbau der andauernden Arbeitsüberlastung zu ergreifen und gleichzeitig eine differenzierte Krankheitsfallstatistik zu erstellen über die letzten fünf Jahre sowie automatisch und regelmässig auch für die kommenden Jahre.

 

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Beschwerde gegen Lohnungleichheit an der FHNW

An der FHNW bestehen von Hochschule zu Hochschule deutliche Ungleichheiten in der Entlöhnung der Lehre. Die PH FHNW schneidet dabei offensichtlich besonders schlecht ab. Ein Mitglied des VDNW hat deshalb Beschwerde wegen Lohnungleichheit eingereicht beim Direktionspräsidenten der FHNW. Nach der vor Kurzem erfolgten Zurückweisung der Beschwerde auf dieser Stufe, wird sie nun weitergezogen an die Beschwerdekommission der FHNW.

 

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Recht auf gewerkschaftliche Vertretung bei Gesprächen mit Vorgesetzten

Dem VDNW sind verschiedene Fälle bekannt, bei denen sich Mitarbeitende in Konfliktgesprächen mit ihren Vorgesetzten relativ schutzlos gefühlt haben. Wir weisen hier deshalb auf ein zentrales Recht aller Mitarbeitenden hin, das im GAV der FHNW ausdrücklich verankert ist (S. 113):


A4.4   Recht auf gewerkschaftliche Vertretung  
Alle Mitarbeitenden haben jederzeit das Recht, bei betrieblichen Auseinandersetzungen oder zur Vertretung von Einzel- oder Gruppenanliegen, Vertreter oder Vertreterinnen der vertragsschliessenden Personalverbände beizuziehen.


Keine Person kann also an der PH FHNW gegen ihren Willen zu einem Vieraugengespräch mit vorgesetzten Personen gezwungen werden. Nehmen Sie im Bedarfsfall Kontakt auf mit einer gewerkschaftlichen Vertretung.

 

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Überprüfen Sie Ihr persönliches Arbeitszeitportfolio!

Immer wieder erreichen uns Meldungen, dass individuelle Arbeitszeitportfolios nicht korrekt und vollständig nachgeführt werden. Das kann gravierende Lohneinbussen zur Folge haben. Wir empfehlen deshalb dringend, die persönlichen Arbeitszeitportfolios regelmässig zu überprüfen und allfällige Fehler sofort der vorgesetzten Person zu melden. Bitte melden Sie solche Unstimmigkeiten auch an uns, damit wir allenfalls sehen, ob sich solche Inkorrektheiten in bestimmten Bereichen häufen und deshalb auch strukturelle Massnahmen nötig machen.

 

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Datenschutz / Personaldossiers

Dem VDNW sind verschiedene Konflikte bezüglich Personaldossiers bekannt. Auch hier ist es wichtig, dass man sich gegebenenfalls auf den GAV FHNW berufen kann. Dort ist zum Schutz der Mitarbeitenden festgehalten (S. 19/20):


2.3   Datenschutz

1_Das Speichern personenbezogener Daten in allen Formen bleibt während und nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf das betrieblich Notwendige beschränkt.
2_Die FHNW gewährleistet durch geeignete Massnahmen die Vertraulichkeit der gesammelten Informationen und gibt den Mitarbeitenden auf Verlangen Auskunft über die sie betreffenden Daten. Berichtigungsgesuche sind schriftlich an die Personalfunktion zu stellen. Fehlerhafte Angaben werden berichtigt. Die Berichtigung wird der Antrag stellenden Person bestätigt.
3_Beim Austritt aus der FHNW werden diejenigen personenbezogenen Daten, die nicht für FHNW-interne oder behördliche Zwecke oder Statistiken benötigt werden, gelöscht beziehungsweise vernichtet. Die noch verbleibenden Daten werden den austretenden Mitarbeitenden auf Verlangen mitgeteilt.


Sollte gegen diese Grundsätze in Ihrem Arbeitsumfeld verstossen werden, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit einer gewerkschaftlichen Vertretung.

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